Ein völlig normaler Abend
Alle Menschen sind Säugetiere, die
Frauen ganz besonders. Sollten sie jedenfalls. Und willig und
gefügig wie es sich gehört. Widerspruchslos dem Manne Untertan,
stets zu Diensten und immer bereit zur Erhaltung der Art, sprich :
WILLIG!!! Das ist einfach nur natürlich und notwendig. Und was
hätte sie sonst zu tun? Ein wenig Höhle fegen, Fingernägel
machen, chatten, Dauerwerbefernsehen sehen und kräftig bestellen.
Dem frechen Bankert ein paar aufs Maul hauen, eine Dose Ravioli aufs
Feuer stellen; Schatz, wir essen heute italienisch.....Ehrlich, so
sieht doch heute ein Alice Schwarzer Alltag aus.Was bleibt dem armen
Mann übrig? Er arbeitet den ganzen Tag, kommt müde und erschöpft
heim in die Höhle mit der Tagesbeute ( Gehalt ) und was iss?
Die Alte hockt vor der Glotze, das Feuer ist nur noch Asche und zu
Essen gibts auch nichts. Dann fällt ihm das mit dem Säugetier
ein......Die Erhaltung der Art, das originäre Ziel und der einzige
Zweck einer ungleich-geschlechtlichen Beziehung: Er will ******, er
muss es, so steht es in den Genen, so fordert es die Natur. Und was
iss nu? Ich habe meine Migräne......Schatz. Keine 5 Minuten hätte
es gedauert, ein paar aufmunternde Seufzer, ein lustvolles Stöhnen
und alles wäre ok. Nein, selbst das ist nicht drin.
Frustriert, hungrig
und mit angespannten Hoden verlässt er die kalte Wirklichkeit und
sein unwirtliches Heim und versinkt nach ein paar Bier und einer Tüte
Chips in der Realität der Eckkneipenhöhle.
Hier ist er
glücklich. Nicht, weil es hier besonders schön wäre, aber hier
trifft er viele seiner leidenden Artgenossen, alle hungrig und mit
dicken Eiern. Und natürlich trifft er die eine oder andere
Barfliege, jene Spezies des weiblichen Geschlechts welche nur im
Dämmerlicht der Eckkneipe und nach einigem Alkoholkonsum ohne
Netzhautablösung zu ertragen ist. Und dann sind da noch Ping und
Pong und Little Joe, seine drei treuen ( bis jetzt noch ) Freunde die
frisch gewaschen und rasiert schon seit Monaten auf ihren nächsten
Einsatz warten. Der Warterekord liegt meines Wissens bei ungefähr 5
Jahren......
Also was passiert?
Er steht am Tresen, bestellt sein 8. Bier, der Blick fällt auf den
dick leuchtend rot angemalten, zahnlosen Mund der Barfliege. Dieses
schwarze Loch mit den roten Lippen drum herum erinnert ihn an etwas
was er zuletzt bei seiner Frau an anderer Stelle gesehen hat, ist das
lange her. Aber egal, Little Joe, mittlerweile mutiert zu Big Bad
John, hat schon reagiert, ihm ist mittlerweile alles Recht,
Hauptsache warm und feucht, er muss raus aus dem Feinripp, braucht
frische Luft, Ping und Pong sind schon total aufgeregt.
So nimmt die
Geschichte ihren Lauf.......und die Anspannung der letzten Monate
ergießt sich in der fauligen Mundhöhle der Barfliege. War das gut!
Seine drei Freunde
ziehen sich entspannt durch den Eingriff zurück und unser Held,
total relaxed und
guter Dinge, sucht im Dschungel der Stadtpfade den Rückweg zu seiner
Höhle.Nicht so ganz einfach.
Aber dann:
Home sweet home, was
für ne Scheiße!! Der Hausdrachen hält am Höhleneingang Wache. Die
Augen leuchtende Kohlen, der Atem heiß und giftig, die Zähne
gefletscht und die Keule schwingend treibt sie den armen Mann um die
„ erloschene, wie könnte es anders sein „ Feuerstelle, immer
wieder Treffer landend auf dem geschundenen Körper ihres Gatten .
Er, traumatisiert durch den ersten Treffer, strauchelt, tritt in eine
leere Ravioli Dose, verliert vollends das Gleichgewicht, fällt zu
Boden. Noch ein Treffer und eine selige Bewusstlosigkeit erlöst ihn
von der Pein.
Der Bankert wird
wach, schreit, bekommt aufs Maul und auf einmal ist alles still.
Ruhe.
Ein völlig normaler
Abend eben.
Frauen ganz besonders. Sollten sie jedenfalls. Und willig und
gefügig wie es sich gehört. Widerspruchslos dem Manne Untertan,
stets zu Diensten und immer bereit zur Erhaltung der Art, sprich :
WILLIG!!! Das ist einfach nur natürlich und notwendig. Und was
hätte sie sonst zu tun? Ein wenig Höhle fegen, Fingernägel
machen, chatten, Dauerwerbefernsehen sehen und kräftig bestellen.
Dem frechen Bankert ein paar aufs Maul hauen, eine Dose Ravioli aufs
Feuer stellen; Schatz, wir essen heute italienisch.....Ehrlich, so
sieht doch heute ein Alice Schwarzer Alltag aus.Was bleibt dem armen
Mann übrig? Er arbeitet den ganzen Tag, kommt müde und erschöpft
heim in die Höhle mit der Tagesbeute ( Gehalt ) und was iss?
Die Alte hockt vor der Glotze, das Feuer ist nur noch Asche und zu
Essen gibts auch nichts. Dann fällt ihm das mit dem Säugetier
ein......Die Erhaltung der Art, das originäre Ziel und der einzige
Zweck einer ungleich-geschlechtlichen Beziehung: Er will ******, er
muss es, so steht es in den Genen, so fordert es die Natur. Und was
iss nu? Ich habe meine Migräne......Schatz. Keine 5 Minuten hätte
es gedauert, ein paar aufmunternde Seufzer, ein lustvolles Stöhnen
und alles wäre ok. Nein, selbst das ist nicht drin.
Frustriert, hungrig
und mit angespannten Hoden verlässt er die kalte Wirklichkeit und
sein unwirtliches Heim und versinkt nach ein paar Bier und einer Tüte
Chips in der Realität der Eckkneipenhöhle.
Hier ist er
glücklich. Nicht, weil es hier besonders schön wäre, aber hier
trifft er viele seiner leidenden Artgenossen, alle hungrig und mit
dicken Eiern. Und natürlich trifft er die eine oder andere
Barfliege, jene Spezies des weiblichen Geschlechts welche nur im
Dämmerlicht der Eckkneipe und nach einigem Alkoholkonsum ohne
Netzhautablösung zu ertragen ist. Und dann sind da noch Ping und
Pong und Little Joe, seine drei treuen ( bis jetzt noch ) Freunde die
frisch gewaschen und rasiert schon seit Monaten auf ihren nächsten
Einsatz warten. Der Warterekord liegt meines Wissens bei ungefähr 5
Jahren......
Also was passiert?
Er steht am Tresen, bestellt sein 8. Bier, der Blick fällt auf den
dick leuchtend rot angemalten, zahnlosen Mund der Barfliege. Dieses
schwarze Loch mit den roten Lippen drum herum erinnert ihn an etwas
was er zuletzt bei seiner Frau an anderer Stelle gesehen hat, ist das
lange her. Aber egal, Little Joe, mittlerweile mutiert zu Big Bad
John, hat schon reagiert, ihm ist mittlerweile alles Recht,
Hauptsache warm und feucht, er muss raus aus dem Feinripp, braucht
frische Luft, Ping und Pong sind schon total aufgeregt.
So nimmt die
Geschichte ihren Lauf.......und die Anspannung der letzten Monate
ergießt sich in der fauligen Mundhöhle der Barfliege. War das gut!
Seine drei Freunde
ziehen sich entspannt durch den Eingriff zurück und unser Held,
total relaxed und
guter Dinge, sucht im Dschungel der Stadtpfade den Rückweg zu seiner
Höhle.Nicht so ganz einfach.
Aber dann:
Home sweet home, was
für ne Scheiße!! Der Hausdrachen hält am Höhleneingang Wache. Die
Augen leuchtende Kohlen, der Atem heiß und giftig, die Zähne
gefletscht und die Keule schwingend treibt sie den armen Mann um die
„ erloschene, wie könnte es anders sein „ Feuerstelle, immer
wieder Treffer landend auf dem geschundenen Körper ihres Gatten .
Er, traumatisiert durch den ersten Treffer, strauchelt, tritt in eine
leere Ravioli Dose, verliert vollends das Gleichgewicht, fällt zu
Boden. Noch ein Treffer und eine selige Bewusstlosigkeit erlöst ihn
von der Pein.
Der Bankert wird
wach, schreit, bekommt aufs Maul und auf einmal ist alles still.
Ruhe.
Ein völlig normaler
Abend eben.

