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Wieso, frag ich so oft mich, bist du eigentlich geboren?
Sollte es irgendeinen göttlich weisen Grund gegeben haben
ausgerechnet mich
in diese trostlose, zerrissene Welt zu setzen,
deren Geschicke mich zwar betreffen, doch ich kaum lenken kann,
geschweige denn, begreife?
Liegt er, irgendwo versteckt,
an einem geheimen Orte,
den ich, eventuell,
schon tausendmal so nahe, fast berührte?
Der trotz der emsigen Suche mir noch immer verborgen ist?
Trete ich nicht, mit jedem Schritt,
überall auf von alltäglicher Routine
zerfleischte, halbverweste Körper,
auf vom Schicksal verdorrte Skelette
und auf intrigierende, lautlose Giftnattern,
deren heimtückischer Biss das Blut schwärzt und erstarren lässt?
Warum kann ich nicht,
wie andere,
mir meinen „Sinn“ bilden,
stumpf und gleichgültig nur mit dem Strom schwimmen,
in seichten, gefahrlosen Wassern?
Warum baue ich,
wie ein fleißiger Biber,
immer wieder haltlose Dämme?
Ist es sinnvoll, gegen den Strom zu schwimmen,
weil dann die Quelle man erreicht?
Liegt hier der „Sinn“ und wenn,
hab’ ich die Hälfte schon geschafft
und lass mich treiben nun,
weil ich, vielleicht, zu müde bin?
Wird’ ich ihn jemals finden, den Ursprungsquell, den Lebenssinn?
Sollte es irgendeinen göttlich weisen Grund gegeben haben
ausgerechnet mich
in diese trostlose, zerrissene Welt zu setzen,
deren Geschicke mich zwar betreffen, doch ich kaum lenken kann,
geschweige denn, begreife?
Liegt er, irgendwo versteckt,
an einem geheimen Orte,
den ich, eventuell,
schon tausendmal so nahe, fast berührte?
Der trotz der emsigen Suche mir noch immer verborgen ist?
Trete ich nicht, mit jedem Schritt,
überall auf von alltäglicher Routine
zerfleischte, halbverweste Körper,
auf vom Schicksal verdorrte Skelette
und auf intrigierende, lautlose Giftnattern,
deren heimtückischer Biss das Blut schwärzt und erstarren lässt?
Warum kann ich nicht,
wie andere,
mir meinen „Sinn“ bilden,
stumpf und gleichgültig nur mit dem Strom schwimmen,
in seichten, gefahrlosen Wassern?
Warum baue ich,
wie ein fleißiger Biber,
immer wieder haltlose Dämme?
Ist es sinnvoll, gegen den Strom zu schwimmen,
weil dann die Quelle man erreicht?
Liegt hier der „Sinn“ und wenn,
hab’ ich die Hälfte schon geschafft
und lass mich treiben nun,
weil ich, vielleicht, zu müde bin?
Wird’ ich ihn jemals finden, den Ursprungsquell, den Lebenssinn?

