logo
Weblog von FrauMau
[mein Blog] [anderes Blog]

<3 Smile when you're HornY <3

29.01.12 19:49

Warum gibt es alles und nicht nichts ?

Der Mensch ist durch viele Zufälle endstanden. Und wir haben wenig Gründe zu vermuten, dass es dahinter einen Sinn gibt.

Für viele Menschen ist das nicht leicht zu akzeptieren. Überall in unserem Leben suchen wir nach Sinn. Kann es dann sein, dass es einen solchen großen Sinn nicht gibt? Das unsere Exestenz nur von Zufällen abhängt ? Normalerweise ist es nämlich sehr wichtig für uns, dass alles einen Sinn haben soll. Wenn wir etwas tun, tun wir es weil es sinnvoll ist, das zu tun. Wir essen, trinken und schlafen, weil es sinnvoll ist, das zu tun. Ansonsten würden wit sterben.
Auch mit unserer Familie und unseren Freunden sind wir zusammen, weil es uns etwas bedeutet. Wir gehen in die Schule, weil es sinnvoll ist, viel zu lernen. Und wir arbeiten, weil es in unserer Welt wichtig ist, dass wir Geld verdienen. Jedes Ballspíel hat sinnvolle Regeln. Unsere Wörter haben Bedeutung. Und unsere Sätze ergeben einen Sinn. Der Mensch ist vielleicht das einzigste Tier, das ganz ohne Sinn in seinem Leben gar nicht Leben kann. Selbst den Tieren, die wir nicht selbst gemacht haben und die schon lange vor uns da waren, geben wir Bedeutung durch ihe Namen.

Alles was wir sehen, hören, riechen, anfassen und zu kennen glauben, bekommt von uns Menschen einen Namen. Und so wie wir es nennen, so glauben wir, dass es auch tatsächlich sei.

Wie wir die Dinge nennen, beeinflusst, wie wir sie finden und welche Gefühle sie in uns auslösen. Denn aus dem Klang der Worte formen wir Bedeutungen und Sinn.

Jedes Tier denkt so, wie es sein Gehirn es ihm erlaubt. Wer gut riechen kann, für den sind Gerüche wichtig und wer gut sehen kann, der begreift seine Welt mit den Augen. Es gibt " Menschendinge " und es gibt " Flughunddinge " Was andere Lebewesen fühlen und denken, können wir nur ahnen, aber nicht wissen.


Der Mensch ist ein Tier mit einer begrenzten Aufmerksamkeit. Unser Gehirn speichert das Bewusste, und es speichert das Unbewusste. Während wir uns an das Bewusste oft gut erinnern können, kommen wir an das Unbewusste meist nicht heran.

Alle Menschen, die keine schwere geistige Krankheit haben oder Störung haben, sagen zu sich " Ich ". Aber es ist gar nicht so leicht zu sagen, was dieses Ich überhaupt ist.

Wir wissen, dass wir anders sind als die anderen. Wenn es keine anderen gäbe, dann wüssten wir auch nicht das wir ganz besonders sind. Denn unsere " Ich " endsteht duch Vergleichen.

Zitat:
Jeder einzelne Mensch ist eine vom austerben bedrohte Art, aber das wir so besonderst sind, wissen wir nicht nur, weil wir uns mit anderen vergleichen.

Es gibt Regionen in unserem Gehirn, in denen Gefühle entstehen. Andere Regionen sind eher für Gedanken zuständig. Meistens ist aber das eine mit dem anderen stark vermischt. Eine wichtige Region, in der Gefühle zu Gedanken werden, ist die ventromediale Region. Sie hilft uns zu entscheiden, was wir gut und was wir böse finde.

Wenn wir moralische Entscheidungen treffen, dann handeln´wir sehr oft gar nicht logisch. Vielmehr sind es unsere Gefühle, die unsere Entscheidungen treffen, was wir im Umgang mit anderen Menschen für richtig oder falsch halten.

Den Wert den das Leben eines Menschen hat, kann man nicht danach messen, wie nützlich dieser Mensch ist. Denn jede Person hat ein uneingeschränktes Recht auf Leben.

Das " mieß " Gefühl beim klauen kommt übrigens daher, dass man über sich nachdenken kann. Man macht sich dabei ein Bild von demm was man für ein Mensch ist. Die meisten Menschen möchten gerne gute Menschen sein- auch wenn sie oft vielleicht gar nicht so gut sind, wie sie selbst glauben. Eben weil sie das, was sie tun , verdrängen. Oder sich mit anderen vergleichen und sagen: Im Vergleich zu dem und im Vergleich zu dem bin ich doch gar nicht so übel....

Menschen können über sich selbst nachdenken. Sie haben ein Bild von sich selbst. Meistens versuchen wir so zu leben, dass das Bild, das wir von uns selbst haben, nicht darunter leidet. Aber oftmals tricksen wir uns auch selber aus: durch Verdrängen und vergleichen.


Es gibt zwei verschiedene Gründe, warum man motiviert ist, etwas zu tun. Einmal weil man es selbst will. Und ein anderes Mal, weil man dafür belohnt wird. Wird man aber immer belohnt, so kann es sein dass man irgentwann gar nicht mehr weiß, was man selber will.


Menschen haben ein angeborenes Gefühl für das, was sie sich selbst gegenüber unfair finden . Aber erst später lernen sie, dass andere Menschen genauso behandelt werden wollen wie sie selbst- falls sie es denn überhaupt richtig lernen.

Der Wert eines Lebens hängt nicht davon ab wie schön oder intelligent jemand ist. Jedes Lebewesen das Freude , Glück , Angst und Schmerz empfinden kann , sollte respektiert werden. Wenn man gründlich darüber nachdenkt, dann wird man wohl sagen müssen , dass die Argumente gegen das Fleischessen wahrscheinlich besser und einleuchtender als die Argumente , die dafür sprechen.



[b]Wer sich viele Gedanken macht, der hat auch leicht Sorgen


Menschen sind so intelligent, dass sie nicht immer glücklich sein können. Denn unsere Gehirne sind oft im Ungleichgewicht. Selbst wenn man seine Wünsche erfüllt und seine Ziele erreicht, ist man nicht immer glücklich.

Zitat:
Wenn wir schlechte Gedanken haben fließen viele chemische Stoffe durch unser Gehirn und sorgen dafür das wir unglücklich sind, das gleiche gilt natürlich auch für schöne Gedanken die uns glücklich machen und so ganz in der Mitte sind wir eigentlich nur selten.



Schönheit ist eine Vorstellung in unserem Kopf. Sie hängt ab von unserem Geschmack. Uns unser Geschmack ist wiederum beeinflusst von der ´Kultur, in der wir leben. Ein objektive Schönheit gibt es nicht.

Gerecht ist, was möglichst fair für alle ist und allen eine Chance gibt. Deswegen muss man sich immer auf den Standpunkt stellen was für den Schwächsten fair ist, damit niemand übervorteilt wird.

Zu wissen das man vieles darf macht Menschen glücklich. Aber die Freiheit, etwas zu dürfen, wird eingeschränkt durch die Freiheit der anderen, die ja auch etwas dürfen. Wo die Freiheit des anderen anfängt, hört meine Freiheit auf. So gibt es Freiheit immer nur in der Verbindung mit Sicherheit. Wenn alle alles dürfen, wird das Zusammenleben schrecklich.

Es gibt so viele wichtige Dinge im Leben, auf die es ankommt, wenn man glücklich sein will. Bei manchen ist es wichtig, dass sie passieren, wie zum Beispiel Spaß und Freunde haben. Und bei anderen ist es wichtig, dass sie nicht passieren, wie zum Beispiel Krankheit, Kriege oder Verfolgung.


Im Leben ist es vielleicht gar nicht so wichtig wo alles herkommt. Und wer es geschaffen hat. Und es ist gar nicht so wichtig zu wissen warum alles exestiert. Das wirklich wichtige nämlich ist- das Leben selber !



Richard David Precht
®

noch kein Kommentar

Zum Kommentieren bitte erst auf Flirtlife einloggen


Zurück zum ersten Kommentar | Beitrag | Blog

« älterer Eintrag
neuerer Eintrag »